Social Media Growth Hacks

August 09, 2021
Autor
Sascha Hahne

Sascha Hahne

Inhaltsverzeichnis

  • Was ist shareable Content?
  • Gamification im Social Media Marketing
  • Sei geheimnisvoll in deinem Social Media Marketing
Lesedauer - ca. 4 min

Wer möchte nicht, dass sich teure und zeitaufwändige Social Media Content Produktionen auch auszahlen, indem sie von so vielen Usern wie möglich gesehen werden? Es gibt als Unternehmen wohl keine aussagekräftigere Kennzahl für den Erfolg einer Kampagne, als die erzielte Reichweite und die Interaktionen zu einem Beitrag. Natürlich kann man hier und da nachhelfen, indem man Budget investiert, um überhaupt mit den Großen mithalten zu können. Aber was ist, wenn man nicht gerade mehrere tausend Euro pro Monat zur Verfügung hat? Die Unterstellung, dass das nötige Kleingeld auch die Reichweite regelt, ist etwas voreilig getroffen. Klar kann man sich das Hervorheben von Beiträgen heute nicht mehr wegdenken, aber das Geld ist nur der Turbo-Knopf und nicht das ganze Fahrzeug. Das ist besonders für kleinere Unternehmen, wie Startup’s interessant, denn wenn die es schaffen, ihren Content shareable (teilbar) zu machen, bekommt er Beine und fängt von alleine an zu laufen. Das generiert dann organische Reichweite und die ist wesentlich wertvoller für den Imageaufbau und damit auch für die Conversions, als bezahlte Reichweite. Wenn du bis hierhin ein paar Fragen im Kopf hast, brauchst du dich darüber nicht weiter sorgen und googlen brauchst du auch nicht. Lies einfach weiter und erfahre in diesem Beitrag, wie du deinem Content Beine machst, damit er den Marathon für dich gewinnt.

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Was ist Shareable?

  • Was würdest du teilen und warum? Diese beiden Fragen sind die einzigen, die du im Hinterkopf behalten musst. Selbst wenn sich der Geschmack und die Vorlieben einzelner Nutzer unterscheiden, stimmen sie in der Essenz ihres „Teil-Verhaltens“ alle überein. Leute teilen, um sich zu positionieren. Sie sagen der Welt damit: Schau dir das an, das ist sexy, witzig oder schlau und das bin ich auch. Das, was Leute teilen sagt viel über die Rolle aus, die sie in den sozialen Medien einnehmen. Dort, wo Aufmerksamkeit die einzig gültige Währung ist, ist shareable Content Gold wert. Wenn du möchtest, dass möglichst viele Menschen, eine möglichst starke Bindung zu deinem Unternehmen aufbauen, gib Ihnen die Möglichkeit, sich mit deiner Unternehmensbotschaft zu identifizieren und mit deinen Inhalten vor ihren Freunden zu profilieren. Sorge dafür, dass dein Content zum Werkzeug der Selbstdarstellung deiner potentiellen Kunden wird und sie machen umsonst Werbung für dich, indem sie teilen.

Gamification

  • Wenn du bereits Follower und Kunden für dein Produkt gewonnen hast, geht das Spiel in die nächste Runde. Neben wertvollen Inhalten spielt auch der Belohnungsansatz eine bedeutende Rolle. Was haben deine Kunden davon, dich zu supporten? Lege deine Bemühungen darauf aus, dass deine Kunden deinen Service gerne teilen. Das erreichst du, wenn du sie dafür belohnst. Viele große Firmen machen das bereits vor, indem sie Weiterempfehlungen mit Coupons und Rabatten oder Zusatzleistungen honorieren. Selbst wenn wir uns auf dein Social Media Wachstum beschränken, gibt es auch neben Gewinnspielen die Möglichkeit, sich den Gamification-Ansatz zu Nutze zu machen. Mache mehr aus der Resonanz, die du bekommst, indem du besonders aktive Follower auszeichnest.Torben Patzer, ein deutscher YouTuber ruft beispielsweise in jedem seiner Videos aktiv zu Feedback auf und zeichnet dann einen sogenannte „Selfmade of the day“ aus, den er dann in seiner Story präsentiert. Dies kommt dem Ausgezeichneten zu Gute, weil er dadurch einen Titel „gewinnt“ und er teilt es bereitwillig in seiner eigenen Story, um seinen Freunden von seiner Auszeichnung zu berichten. Die wiederum fragen sich natürlich, was das genau bedeutet und klicken sich zum Feed des Autors, also zu Torben. Nebenbei muss jemand, der bereits Auszeichnungen verleiht ja selbst ein Experte in dem entsprechenden Bereich sein, also setzt er seinen eigenen Wert über diesen Weg von vornherein weit oben an. Mit dieser Vorwegnahme im Hinterkopf ist die Erwartungshaltung beim Besuch von Torbens Feed natürlich gleich eine Andere. Jetzt ist es Zeit für dich, kreativ zu werden. Wie kannst du den Gamification-Ansatz verfolgen und für dein Unternehmen nutzen?

Sei geheimnisvoll

  • In Zeiten der Informationsflut gibt es scheinbar keine Geheimnisse mehr. Bis auf Tinder-Ghoster gibt es im digitalen Zeitalter kaum etwas, worauf man wirklich warten muss. Das ist deine Chance aus der Masse herauszustechen und deinen Content begehrenswert zu gestalten. Sei ein Geheimniskrämer und spanne deine Audienz auf die Folter. Erschaffe eine Geschichte rund um dein Produkt und teile diese in mehrere Abschnitte, so wie Staffeln einer Serie, mit einem sinnvollen Zusammenhang und halte das Ende offen. Lass allgemein Interpretationsspielraum und traue dich, zu polarisieren, wenn es dir um Reichweite geht. Du möchtest ein neues Produkt auf den Markt bringen und steckst mitten in der Entwicklung? Perfekt, baue dir schon vorher eine Audienz dazu auf und lass die Leute in Details mitbestimmen.Natürlich musst du nicht jede Meinung berücksichtigen, aber wenn du bereits einen Followerkreis hast und mit dem Produkt in deiner Nische bleibst, kannst du davon ausgehen, dass es sich dabei um potentielle Käufer handelt, also hol sie direkt mit ins Boot. Oder ist dein Unternehmen noch gar nicht auf dem Markt? Auch das ist kein Problem, wie die Firma Magic Leap zeigt. Es handelt sich dabei um ein Startup, was ein erweitertes System für virtuelle Realitäten baut und sie kennen noch nicht mal ihr Erscheinungsdatum. Das hat sie allerdings nicht aufgehalten und sie haben mit ihrem ausgeklügelten und auf dem „mysteriösen Neuen“ basierenden Storytelling bereits jetzt eine Reichweite von 36.000 Followern auf Twitter, über 96.000 Fans auf Facebook und 16.800 Follower bei Instagram aufgebaut. Also „ich bin noch nicht so weit“ ist ab sofort genau der richtige Zeitpunkt, um das Ding zu bringen. Viel Erfolg dabei!

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