Teil 1: Die häufigsten Instagram-Fehler von Unternehmen / Gekaufte Follower

August 25, 2021
Autor
Sascha Hahne

Sascha Hahne

Inhaltsverzeichnis

  • Instagram-Fehler Teil 1
  • Gekaufte Follower
Lesedauer - ca. 2 min

Wem Instagram als Werbeplattform dienen soll, ist mit einer mittel- bis langfristigen Strategie gut beraten – das ist nichts Neues. Besonders für Unternehmen, die sich jüngere Zielgruppen erschließen wollen, ist Instagram inzwischen ein Must-have im Marketing Portfolio, da 71% der Nutzer zwischen 14 und 35 Jahre alt sind. In dieser Beitragsserie soll es weniger um redundante Fakten, sondern vielmehr um Instagram No-go’s gehen.

Mit inzwischen mehr als einer Milliarde aktiven Konten weltweit, ist Instagram nicht mehr aus dem Marketing Portfolio eines Unternehmens wegzudenken. 90% der Nutzer folgen auf Instagram einem Unternehmen und eine noch viel motivierende Statistik besagt, dass Instagram im Vergleich zu Facebook über vier Mal mehr organische Interaktionen erzielen kann. Wenn dein Unternehmen bereits von einer Agentur betreut wird oder eine gut geschulte interne Marketingabteilung führt, minimiert sich natürlich das Risiko, in typische Instagram-Bärenfallen zu tappen. Allerdings haben besonders kleine Unternehmen oder Start-ups nicht immer die entsprechenden Ressourcen, um dies vollumfänglich zu ermöglichen. Besonders hier gilt: Die besten Fehler sind die, die andere machen. Und genau darum soll es in diesem Beitrag auch gehen.

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GEKAUFTE FOLLOWER

  • Sich einfach Follower zu kaufen, klingt verlockend und ist auch gar nicht teuer. Bei vielen ist die Hemmschwelle hoch, sich einen neuen Account bei Instagram zu erstellen, da natürlich am Anfang noch keine Follower da sind. Wenn man bereits seit Längerem ein Unternehmen hat, wirkt es auf Interessenten auch nicht gerade vertrauenserweckend, wenn man auf einen leergefegten Instagram-Kanal trifft. Da ist die Überlegung naheliegend, dieses Loch zunächst mit ein paar gekauften Followern zu füllen. Aber wie bei den meisten anderen Dingen im Leben gilt auch hier: Wenn es zu einfach ist, um wahr zu sein, ist es auch nicht wahr. Oder besser gesagt, es ist eine kurzfristig gedachte Lösung für ein beständiges Problem, welches mit diesem Schachzug nicht beseitigt, sondern sogar verstärkt wird. Die drei wesentlichen Probleme, die sich aus dieser Herangehensweise ergeben, möchte ich dir genauer erklären.
    Erstens: Man hat zwar Follower, aber kein Engagement. Das kratzt an der Glaubwürdigkeit des Unternehmens, da richtige Interessenten dann erkennen, dass Follower gekauft wurden und im schlimmsten Fall daraus schlussfolgern, dass das Unternehmen keinen echten Mehrwert liefert und deshalb schummeln muss.
  • Zweitens: Aus der ersten negativen Folge, ergibt sich die Zweite. Wenn kein Engagement auf die veröffentlichten Posts kommt, erkennt das der Instagram Algorithmus und stuft den Content des entsprechenden Creators automatisch als nicht relevant ein. Das sorgt dann dafür, dass die darauf folgenden Posts seltener neuen Personen vorgeschlagen werden. Es ist auch gut möglich, dass das immer besser funktionierende Ordnungssystem von Instagram Fake-Followern erkennt und löscht. Gleichzeitig bekommt das Unternehmen, was die Follower gekauft hat, einen sogenannten Shadowban. Dieser sorgt dafür, dass das Unternehmen für eine gewisse Zeit blockiert wird, sodass Beiträge und Kommentare auf einmal nicht mehr über die Suchfunktion zu finden sind und auch nicht mehr auf der „Explore Page“ auftauchen.

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