Rettungsdienst Wesermarsch

Recruiting von Notfallsanitäter*innen

über unsere Werbekampagne auf Instagram & Facebook

Der Eigenbetrieb Rettungsdienst Wesermarsch stand vor einer Herausforderung, die viele Rettungsdienste, Hilfsorganisationen und kommunale Träger kennen: Wie findet man heute noch qualifizierte Notfallsanitäter*innen aus der Region, wenn klassische Stellenanzeigen austauschbar wirken und Plattformen wie LinkedIn oder StepStone kaum planbare Ergebnisse liefern? Genau das war die Ausgangslage dieses Projekts. Gesucht wurden nicht „irgendwelche Reichweiten“, sondern passende Fachkräfte für einen ländlich geprägten Rettungsdienst in Niedersachsen.

Unsere Leistungen im Überblick 🤝

01

Eigene Idee

Wir haben komplett eigene/neue Ideen für die Recruitingvideos, statische Werbeanzeigen und auch alle weiteren Kampagnenassets entwickelt.

02

Videodreh & Fotoshooting

Eintägiger Videodreh und Fotoshooting mit erfahrener Regisseurin. Unsere Regisseurin produziert nun mittlerweile über 10 Jahre Fotos und Videos. Zusätzlich wurden die Produktionstage von ebenso erfahrenen Kameramännern und Fotografen begleitet.

03

Webseite & Anzeigenschaltung

Wir haben die Karrierewebseite gebaut und die Anzeigen auf Instagram und Facebook in der Region Wesermarsch möglichst zielgerichtet ausgespielt. Der Kunde hatte auch ein Bewerbermanagement-System mit dem er schnell und einfach die Bewerbungen verwalten konnte.

Die Schwierigkeit lag nicht darin, einfach noch eine weitere Stellenanzeige zu veröffentlichen. Genau das hätte hier nicht funktioniert. Im Recruiting von Notfallsanitäter*innen konkurrieren viele Arbeitgeber mit sehr ähnlichen Botschaften: gutes Team, sichere Stelle, moderne Ausstattung. Das Problem ist, dass solche Aussagen im Feed von Facebook und Instagram kaum dafür sorgen, dass jemand stehen bleibt. Die eigentliche Aufgabe war deshalb eine andere: Wie schafft man es, dass gelernte Notfallsanitäter*innen aus der Wesermarsch und dem Umland nicht einfach weiterscrollen – und wie sorgt man dafür, dass aus Aufmerksamkeit am Ende echte, qualifizierte und regionale Bewerbungen werden?

Einblicke

Unsere Antwort: Hooks statt Standard-Recruiting. Eine Social-Recruiting-Kampagne für den Rettungsdienst, die sich bewusst nicht wie klassische Blaulicht-Werbung anfühlt. Statt austauschbarer Benefits-Listen haben wir auf erkennbare Hooks, Landrettung als echtes Argument und selbstironische Inszenierungen gesetzt.

Einer der beiden Hauptfilme war „Breaking News“. Hier wurde der Job wie eine Live-Reportage inszeniert – mit der Hook: „Du willst Rettungsdienst ohne Großstadthektik? Dann komm zu uns in die Wesermarsch.“ Genau diese Aussage war kein leeres Werbeversprechen, sondern übersetzte einen realen Vorteil des Arbeitgebers in Social-Media-Sprache: ländlicher Rettungsdienst bedeutet längere Wege bis zur Klinik, mehr Zeit für gute Medizin und mehr Raum, Maßnahmen sauber zu Ende zu führen.

Der zweite Film, „Speedramp“, setzte auf einen anderen Reiz. Hier wurde der Fuhrpark wie ein Hero-Produkt inszeniert – schnell, sauber, übertrieben stolz und mit einem Augenzwinkern. Die Hook „Wir haben die coolsten Fahrzeuge“ fällt im Feed sofort auf, weil sie bewusst überspitzt ist, ohne beliebig zu wirken. Gleichzeitig verkauft sie etwas, das im Rettungsdienst tatsächlich relevant ist: brandneue Fahrzeuge, aktuelle Medizintechnik und ein Umfeld, in dem Notfallsanitäter*innen professionell arbeiten können. Ergänzt wurde das durch Aussagen zu Zuschlägen, Wechselschichtzulage, Fortbildungen mit internationalem Zertifikat und dem Vorteil, am Geburtstag frei zu haben – also durch Themen, die für Fachkräfte im Rettungsdienst wirklich zählen.

Warum diese Kampagne in der Wesermarsch funktioniert hat

Zusätzlich zu den beiden Kurzfilmen haben wir statische Werbeanzeigen entwickelt, die andere Nutzertypen ansprechen als Video. Dazu gehörten direkte Recruiting-Motive wie „Wir suchen die besten Notfallsanitäter*innen!“, eine bewusst konstruierte Bewerbungsfrist, das Motiv „Du bist Notfallsanitäter*in? Und hast C1 Führerschein?“ sowie ein grafischer Comic-Stil mit der Aussage „Landrettung – du hast Zeit, dein Job sauber zu machen!“. Genau diese Mischung ist im Social Recruiting für Notfallsanitäter*innen entscheidend: Manche reagieren auf Humor, andere auf direkte Ansprache, andere auf konkrete Vorteile oder Anforderungen. Die Kampagne musste deshalb nicht nur kreativ, sondern auch strategisch divers sein.

Besonders stark ist dieser Case auch deshalb, weil die Kampagne die Eigenheiten des Arbeitgebers nicht glattgebügelt, sondern bewusst zugespitzt hat. Statt den ländlichen Charakter zu verstecken, wurde die Wesermarsch als Vorteil verkauft. Statt moderne Fahrzeuge nur aufzuzählen, wurden sie inszeniert. Statt Benefits trocken zu nennen, wurden sie in Bilder und Szenen übersetzt, die man im Feed nicht sofort vergisst. Genau das macht den Unterschied zwischen austauschbarer Recruitingwerbung und einer Kampagne, die wirklich Notfallsanitäter*innen finden kann.

Durchschnittlich erhält der Rettungsdienst Wesermarsch zwei qualifizierte Bewerbungen aus der Region die Woche. 🥳

Das Ergebnis ist für den Kunden unmittelbar spürbar: durchschnittlich 2 qualifizierte und regionale Bewerbungen pro Woche. Für einen Rettungsdienst, der gezielt Fachkräfte im eigenen Einzugsgebiet sucht, ist das keine Vanity-Metrik, sondern ein konkreter Hebel gegen den Fachkräftedruck. Genau deshalb ist dieser Case nicht nur ein schönes Kreativprojekt, sondern ein belastbares Beispiel dafür, wie man heute Notfallsanitäter*innen findet: mit starker Werbung, regionalem Targeting, vorqualifizierendem Funnel und einer Kampagne, die nicht geschniegelt klingt, sondern im Feed stoppt.

Mehr als Content: Funnel, Advertising und Bewerbermanagement

Wichtig ist außerdem: Die Leistung der Agentur Ausdruckslos endete hier nicht bei Werbefilm und Anzeige. Wir haben für den Kunden auch die Landingpage bzw. den Funnel aufgebaut, über den Bewerber*innen in wenigen Schritten vorqualifiziert wurden. Im Funnel wurde nicht einfach nur nach Name und Telefonnummer gefragt, sondern zunächst geklärt, ob eine abgeschlossene Ausbildung als Notfallsanitäter*in vorliegt, ob diese staatlich anerkannt ist, wie viel Berufserfahrung vorhanden ist und wie gut das Deutschniveau passt. So wird aus Reichweite nicht bloß Aufmerksamkeit, sondern ein vorqualifizierter Bewerbungsprozess. Ergänzt wurde das durch das Advertising auf Facebook und Instagram sowie ein Bewerbermanagement-System mit Kundenlogin, sodass eingehende Bewerbungen strukturiert und transparent bearbeitet werden können.

Weil wir hier nicht nur kreativ, sondern auch operativ gearbeitet haben, profitiert der Kunde gleich mehrfach: durch starke Werbemittel, durch eine saubere Ausspielung an die richtige Zielgruppe und durch einen Prozess, der interne Abläufe entlastet. Zusätzlich erhielt der Rettungsdienst die uneingeschränkten Nutzungsrechte an den produzierten Videos und kann die Assets dadurch auch weit über die eigentliche Kampagnenlaufzeit hinaus weiterverwenden.

FAQ: Notfallsanitäter*innen für Rettungsdienste gewinnen

Wie gewinnt man als Rettungsdienst noch Notfallsanitäter*innen, wenn LinkedIn und StepStone kaum noch funktionieren?

Für den Rettungsdienst Wesermarsch haben wir genau deshalb keine Standard-Stellenanzeige gebaut, sondern auffällige Social-Media-Werbung auf Facebook und Instagram. Statt generischer Benefits kamen Hooks wie „Rettungsdienst ohne Großstadthektik“ und „Wir haben die coolsten Fahrzeuge“ zum Einsatz. In Verbindung mit regionalem Targeting und einem vorqualifizierenden Funnel entstanden daraus durchschnittlich 3 qualifizierte und regionale Bewerbungen pro Woche.

Warum haben die Hooks in dieser Kampagne so gut funktioniert?

Weil sie echte Arbeitgebervorteile nicht trocken aufzählen, sondern in Social-Media-taugliche Bilder übersetzen. „Kein Bock mehr auf Großstadthektik?“ verkauft die Vorteile des ländlichen Rettungsdienstes: mehr Zeit für gute Medizin, längere Wege bis zur Klinik und die Möglichkeit, Maßnahmen sauber zu Ende zu führen. „Wir haben die coolsten Fahrzeuge“ übersetzt moderne Fahrzeuge und aktuelle Medizintechnik in eine selbstironische, aufmerksamkeitsstarke Ansprache, die im Feed stoppt.

Wie stellt Agentur Ausdruckslos sicher, dass nicht nur viele, sondern passende Bewerbungen eingehen?

Dafür wurde nicht nur Werbung geschaltet, sondern auch ein Funnel aufgebaut, der vor dem eigentlichen Kontakt wichtige Punkte abfragt: abgeschlossene Ausbildung als Notfallsanitäter*in, staatliche Anerkennung, Berufserfahrung und Deutschniveau. So werden unpassende Interessent*innen früh aussortiert und der Kunde erhält deutlich besser vorqualifizierte Bewerbungen als bei einer klassischen Stellenanzeige ohne Filterstrecke.

Macht Agentur Ausdruckslos nur die Videos und Anzeigen?

Nein. In diesem Projekt haben wir nicht nur die kreative Kampagne entwickelt und produziert, sondern auch die Landingpage beziehungsweise den Bewerbungs-Funnel aufgebaut, das Advertising auf Facebook und Instagram umgesetzt und eine Bewerbermanagement-Software mit Kundenlogin bereitgestellt. Zusätzlich erhielt der Kunde die uneingeschränkten Nutzungsrechte an den produzierten Videos und kann die Assets langfristig weiterverwenden.

Lassen Sie uns loslegen